e-bgm Betriebliches Gesundheitsmanagement

Wissen

Gesundheit im Betrieb, verständlich erklärt.

Was ist BGM, wann muss ein BEM angeboten werden und welche Erkrankungen kosten die meisten Fehltage? Hier finden Sie Grundlagen, Rechtliches und aktuelle Zahlen, aufbereitet mit Grafiken und belegt mit Quellen.

Zu den Beiträgen

Zahlen, die man kennen sollte

  • 19,8 % aller Fehltage gehen auf Muskel-Skelett-Erkrankungen zurück Quelle: WIdO, Fehlzeiten-Report 2025, Daten 2024. Mehr dazu
  • +47 % mehr Fehltage wegen psychischer Erkrankungen als 2014 Quelle: WIdO, Fehlzeiten-Report 2025, Daten 2024. Mehr dazu
  • 4 von 10 Beschäftigten mit Anspruch erhalten ein BEM-Angebot Quelle: BIBB/BAuA-Faktenblatt 37, Daten 2018. Mehr dazu
  • 134 Mrd. € Produktionsausfall durch Arbeitsunfähigkeit in Deutschland Quelle: BAuA, Kosten der Arbeitsunfähigkeit 2024, Daten 2024. Mehr dazu

Glossar

Die wichtigsten Begriffe rund um Gesundheit im Betrieb, kurz erklärt.

Arbeitsunfähigkeit (AU)
Beschäftigte können wegen Krankheit ihre Arbeit nicht ausüben oder nur mit dem Risiko, dass sich ihr Zustand verschlechtert. Sie wird ärztlich bescheinigt. Zum Beitrag
Krankenstand
Anteil der Beschäftigten, die an einem durchschnittlichen Kalendertag krankgeschrieben sind. 6,5 % bedeutet: 6,5 von 100 Beschäftigten fehlen. Zum Beitrag
Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM)
Der Rahmen, in dem ein Betrieb Gesundheit systematisch plant, umsetzt und überprüft. Umfasst Arbeitsschutz, BEM und Gesundheitsförderung. Zum Beitrag
Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF)
Freiwillige Maßnahmen für mehr Gesundheit bei der Arbeit, etwa Bewegungsangebote oder Workshops. Von Krankenkassen und steuerlich gefördert. Zum Beitrag
Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM)
Pflichtangebot des Arbeitgebers nach mehr als sechs Wochen Arbeitsunfähigkeit in zwölf Monaten, um die Rückkehr zu unterstützen und den Arbeitsplatz zu erhalten. Zum Beitrag
Stufenweise Wiedereingliederung
Auch „Hamburger Modell“: Rückkehr nach längerer Krankheit mit schrittweise steigender Arbeitszeit. Beschäftigte gelten in dieser Zeit weiter als arbeitsunfähig. Zum Beitrag
Gefährdungsbeurteilung
Pflicht nach dem Arbeitsschutzgesetz: Der Arbeitgeber ermittelt, welche Gefährdungen bei der Arbeit bestehen, auch psychische, und legt Maßnahmen fest. Zum Beitrag
TOP-Prinzip
Reihenfolge von Schutzmaßnahmen: technische vor organisatorischen vor personenbezogenen Maßnahmen. Zum Beitrag
Verhältnisprävention
Maßnahmen, die die Arbeit selbst verändern, zum Beispiel ergonomische Arbeitsplätze oder bessere Abläufe. Zum Beitrag
Verhaltensprävention
Maßnahmen, die bei der einzelnen Person ansetzen, zum Beispiel Bewegungsprogramme oder Stressbewältigung. Zum Beitrag

BGM für Ihren Betrieb

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